Abstract
Der folgende Aufsatz stellt eine biographische Abhandlung des deutschen Rechtsphilosophen Gustav Radbruch und Problematisierung seiner bekanntesten rechtsphilosophischen Schrift „Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht“ dar, in der er seine berühmte „Radbruch’sche Formel“ entwickelt. Mit dieser befürwortet Radbruch die juristische Ahndung von NS-Verbrechen in der Nachkriegszeit, nimmt den Juristenstand für seine Rolle im NS aber gleichermaßen in Schutz.

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